Programm

Donnerstag, 7. Mai 2020

09:00 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
09:30 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
09:35 Uhr
Keynote: Warum die meisten KI-Projekte in der Praxis scheitern: Was Sie beachten müssen, um KI erfolgreich einzusetzen mehr
In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen begonnen, in Künstliche Intelligenz zu investieren. Die meisten KI-Projekte schaffen es jedoch kaum über eine
Machbarkeitsstudie hinaus und tragen somit nicht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Dieser Vortrag zeigt eine Reihe von technischen und organisatorischen Herausforderungen, die im Maschinenbau häufig auftreten. Es werden Best Practices
aus den Bereichen Konzeption, Entwurf und Ausarbeitung von smarten Maschinen und Anlagen vorgestellt und wie diese zu produktiven Anwendungen führen, die schlussendlich einen finanziellen Mehrwert schaffen.
Referent: Prof. Dr. Patrick Glauner | Fakultät für Angewandte Informatik, Technische Hochschule Deggendorf

Folgt in Kürze

10:15 Uhr
Digitales Engineering - von der Idee bis zum laufenden Betrieb mehr
Die digitale Transformation lebt von der engen Verknüpfung verfügbarer Daten – und das bereits bei der Entwicklung von Maschinen und Anlagen. Welche Daten und Werkzeuge dafür zur Verfügung stehen und wie sie in existierende Prozesse integriert werden können, steht im Mittelpunkt dieses Vortrags.
Lenze verfolgt im Engineering eine ganzheitliche Perspektive. Mithilfe eines webbasierten Planungswerkzeuges können Maschinenlösungen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft werden. Basierend darauf vereinfachen vorgefertigte Software-Module die Realisierung und Inbetriebnahme von Maschinen-Funktionalität. Auch Konzepte zur Verwaltungsschale, Asset Management oder Condition Monitoring bis zur Anbindung in die Cloud werden anwendbar - und damit die Smart Factory zur Realität.
Referent: Burkhard Balz | Senior Vice President Automation Systems | Lenze SE
10:45 Uhr
Spotlight-Session der Aussteller
11:00 Uhr
Kommunikations - und Kaffeepause

Forum I Konstruktionsmethoden

11:30 Uhr

Forum I Konstruktionsmethoden

11:30 Uhr: Neue Norm VDI 2221: Smarte Maschinen effizient konstruieren mehr
Die Richtlinie VDI 2221 ist im vergangenen November in einer komplett überarbeiteten und nunmehr zweiteiligen Fassung neu erschienen. Das Standardwerk für Konstrukteure und Produktentwickler behandelt die Grundlagen der methodischen
Entwicklung aller Arten von technischen Produkten und Produktsysteme. Blatt 1 definiert in einem Modell der Produktentwicklung zentrale Ziele, Aktivitäten und Arbeitsergebnisse. Blatt 2 gibt Hinweise, wie aus dem
allgemeinen Modell der Produktentwicklung ein individualisierter Entwicklungsprozess abgeleitet werden kann. Darüber hinaus soll das Blatt dazu anregen, das eigene Vorgehen inhaltlich und organisatorisch zu reflektieren und anzupassen.
Referent: Prof. Dr. Frank Mantwill | Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
12:00 Uhr: Wissensbasiertes Konstruieren im Kontext des Digital Engineering mehr
Die Entwicklung unserer Gesellschaft hin zur Wissensgesellschaft sowie die digitale Transformation machen auch vor der Produktentwicklung nicht halt. Der Vortrag zeigt die Grundlagen wissensbasierter Produktentwicklung auf und verortet den Begriff im Kontext des Digital Engineering. Anhand von Beispielen wird die historische Entwicklung von Konstruktionsregeln und -katalogen hin zu intelligenten Assistenzsystemen aufgezeigt. Darüber hinaus wird ein Einblick gegeben, wie wissensbasiertes Konstruieren durch die Realisierung des Digital Twin sowie datengetriebene Methoden und Methoden der Künstlichen Intelligenz weiter verbessert wird.
Referent: Dr. Benjamin Schleich | Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Friedrich-Alexander-Univerität Erlangen-Nürnberg
12:30 Uhr: Kostengerecht konstruieren mit der NLPP-Methode mehr
Die Konstruktion sollte heutzutage nicht nur kosten- und spezifikationsgetrieben agieren, sondern sich am Kundennutzen orientieren: „Was wollen unsere Kunden eigentlich, und was wären sie bereit, dafür zu zahlen?", lautet daher eine der Kernfragen im Entwicklungsprozess. Diese Frage können Konstrukteure schnell und einfach mithilfe der Non-linear-Performance-Pricing-(NLPP-)-Methode beantworten, die präzise Prognoseformeln für Kosten und Verkaufspreise liefert. Eingebettet in eine Softwarelösung lassen sich mit NLPP viele Varianten gleichzeitig analysieren. Werden die ermittelten Prognoseformeln durch den kompletten Product Lifecycle angewendet, erwächst eine neue Art der Transparenz: Alle Unternehmensbereiche treffen ihre Entscheidungen auf konsistenter Datenbasis. Der Vortrag erklärt die Funktionsweise von NLPP und erläutert die Vorgehensweise in der Praxis.
Referent: Robert M. Münch | Saphirion AG

Forum II Intelligent Simulieren

11:30 Uhr

Forum II Intelligent Simulieren

11:30 Uhr: Demokratisierung der Simulation mehr
Seit den ersten Tagen der Raumfahrt ist die mathematische Modellierung zu einem festen Bestandteil der Forschung und Entwicklung geworden. Allerdings war die Nutzung der Simulation lange Zeit auf einen überschaubaren Personenkreis von Experten beschränkt. Heute ist Simulation die Plattform, um einfache und fokussierte Simulations-Applikationen für Produkte oder Prozesse zu entwickeln, mit denen Ingenieure arbeiten können: Denn der Simulationsexperte kennt die Physik, aber Wissen über das Bauteil hat der Konstrukteur. Die Ausweitung der Simulation auf eine größere Anwendergruppe steigert die Effizienz der Modellierung und verkürzt die Zeit bis zur Markteinführung von Produkten. Im Vortrag wird die Entwicklung der Modellierung bis zu ihrem heutigen Stand verfolgt und die Zukunft diskutiert, in der sie auf die nächste Ebene gehoben wird.
Referent: Phillip Oberdorfer | Manager Technical Marketing, Comsol Multiphysics GmbH
12:00 Uhr: Strukturanalysetool ermöglicht schnelle Entscheidungen mehr
In einer konventionellen Strukturanalyse sind Gemetrievorbereitung und Vernetzung die beiden zeitaufwendigsten, anspruchsvollsten und fehleranfälligsten Aufgaben. Mit Altair Simsolid ist es möglich, innerhalb weniger Minuten Strukturanalysen an voll ausgestatteten CAD-Baugruppen durchzuführen. Dabei sind Strukturberechnung, Modalanalyse, Frequency Response und thermische Berechnungen möglich. In wenigen Schritten kommen Konstrukteure und Entwickler so vom CAD-Modell zur Analyse – und das innerhalb einer grafischen Benutzerführung, in der sie mühelos Schraubenvorspannungen, Kontaktgruppen oder Schweißnähte definieren können.
Referent: Simon Zwingert | Senior Technical Consultant, Altair
12:30 Uhr: Schritt für Schritt zur Konzeptionierung und Einführung digitaler Zwillinge mehr
Die technische Produktentwicklung wandelt sich immer weiter hin zu modellbasierten Ansätzen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich im Zuge dessen der Begriff "Digitaler Zwilling" rapide weiterentwickelt. Allerdings mangelt es sowohl an einer konsistenten Definition als auch an einem Ansatz, der die Einführung Digitaler Zwillinge umfassend unterstützt.
Im Rahmen einer industriellen Fallstudie mit einem Heizungsunternehmen wurde an der TU München ein generisches Vorgehensmodell für die Konzeption und Implementierung eines Digitalen Zwillings entwickelt. Das Modell besteht aus fünf Schritten - Projektinitiierung und Zieldefinition, Situationsanalyse, Zielkonzeption, Analyse der Implementierungspartner sowie der Implementierungsbegleitung. Daraus ergeben sich ein Zielkonzept sowie Anforderungen an die Implementierung. Um die Anwendbarkeit des Modells zu unterstützen, wurde eine Vorlage erstellt, die durch sämtliche Schritte führt.
Referent: Jakob Trauer | Technische Universität München
13:00 Uhr
Kommunikations - und Mittagspause
14:00 Uhr
Cloudmodelling verlagert die Produktentwicklung in die virtuelle Realität mehr
Bevor ein neues Auto auf den Markt kommt, steht ein langer Prozess der Formfindung an. Auch heute noch werden Modelle des Fahrzeugs in den verschiedensten Entwicklungsphasen händisch gefertigt, was aufwändig und kostspielig ist. Die Lösung Cloudmodelling von Volke Entwicklungsring verlagert die Entwicklung in die virtuelle Welt, in der dreidimensionale CAD-Daten erstellt und geändert werden können. Bis zu zehn Nutzer können das Modell gleichzeitig und standortunabhängig
"erfahren", Bereiche neu erstellen und Änderungen am Modell live durchführen. Sie tragen eine Virtual-Reality-Brille und zwei Hand-Controller zur Interaktion. Im virtuellen Raum können sie dann entweder frei mit der Hand zeichnen oder Präzisionswerkzeuge einsetzen, mit denen sich Oberflächen und Kurven herstellen beziehungsweise verändern lassen.
Referent: Daniel Volke | VOLKE Entwicklungsring SE

Forum III Innovationsmethoden

14:30 Uhr

Forum III Innovationsmethoden

14:30 Uhr: Lego Serious Play
Referent: Jens Dröge | Steinbeis Intercultural Academy
15:00 Uhr: Agile Methoden auch für die Hardware-Entwicklung
Referent: Michael Ristau | MR360
15:30 Uhr: Triz - kostenoptimiert konstruieren
Referent: Bernd Haussmann | konzept:WERT

Forum IV Clever Konstruieren

14:30 Uhr

Forum IV Clever Konstruieren

14:30 Uhr: Produkte in Entwicklungsprojekten automatisiert optimieren mehr
Die CAE Innovative Engineering hat in der Vergangenheit entscheidend zur Digitalisierung verschiedener Unternehmen beigetragen. Sei es durch die Implementierung von Engineeringsoftware, Produktdatenmanagement-Systemen oder durch die Weiterbildung von Ingenieuren. Dabei stellten die CAE-Experten fest, dass Digitalisierung mehr ist als nur Hard- und Software: Smartes Engineering funktioniert erst dann, wenn digitale Tools auch optimal genutzt werden. Thema des
Vortrags ist, wie bisherige Denk- und Handlungsmuster in Innovationsworkshops, Design2Cost-Projekten und Engineering-Beratungsprojekten aufgebrochen und neue Innovationsmethoden in Unternehmen etabliert werden können. Mithilfe smarter Engineeringtools können Produkte in Entwicklungsprojekten automatisiert optimiert werden.
Referent: Benjamin Thiele | Senior Sales Manage, CAE Innovative Engineering GmbH
15:00 Uhr: Konstruktionswissen effizient nutzen und wiederverwenden mehr
Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, individuelle und personalisierte Produkte innerhalb kürzester Zeit herzustellen – und das zu einem fairen Preis. Dabei unterstützen Automationslösungen wie Driveworks, die in die CAD-Software Solidworks integriert ist. Unternehmen können damit mit simplen, eindeutigen Regeln und Entscheidungslogik ihr gesamtes Wissen zu Konstruktion, Fertigung und Kostenkalkulation erfassen und wiederverwenden sowie immer wieder neue Variationen ihrer Konstruktionen mit Angebotsdokumenten generieren. So wird nicht nur kostbare Zeit eingespart, es werden gleichzeitig mögliche Fehlerquellen eliminiert. Der Konstrukteur wird von Routineaufgaben befreit, weil
Einzelteile, Baugruppen und Zeichnungen regelbasiert erzeugt werden. Anhand eines Beispiels wird erläutert, wie vorhandene Produktkenntnisse beim Automatisieren und Konfigurieren in Driveworks eingerichtet werden.
Referent: Grebe Tobias | Produktmanager Designautomation & CPQ bei COFFEE GmbH
15:30 Uhr: Mit KI schnell von der Freihandskizze zum topologieoptimierten Bauteil mehr
Je früher die Aspekte des Leichtbaus im Entwicklungsprozess von Bauteilen beachtet werden, desto einfacher und effizienter erfolgt die Gewichtsoptimierung in der Konstruktionsphase. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurde am Stuttgarter Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design ein neuer Ansatz für die einfache und frühzeitige Berücksichtigung von leichtbaugerechten Strukturen entwickelt. Basierend auf einer Freihandskizze optimiert eine künstliche Intelligenz Bauteile hinsichtlich ihrer Topologie. Dazu fotografiert der Konstrukteur seine zweidimensionale Freihandskizze und erhält in Echtzeit einen Optimierungsvorschlag. Auf Basis dieses Vorschlags kann iterativ auf einfache Weise ein leichtbaugerechter Grobentwurf mit optimierter Volumenverteilung entworfen werden. Durch den Verzicht auf eine exakte Modellierung von Kräften und Randbedingungen kann sich der Konstrukteur auf gestalterische Aspekte und deren Umsetzung konzentrieren.
Referent: Enno Garrelts | Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design, Universität Stuttgart
16:00 Uhr
Kommunikations - und Kaffeepause
16:30 Uhr
New Work - Wie verändert sich das Berufsbild des Konstrukteurs in 2030?
17:00 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung

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Aussteller 2020