Programm

Donnerstag, 7. Mai 2020

09:30 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
09:35 Uhr
Keynote: Warum die meisten KI-Projekte in der Praxis scheitern: Was Sie beachten müssen, um KI erfolgreich einzusetzen mehr
In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen begonnen, in Künstliche Intelligenz zu investieren. Die meisten KI-Projekte schaffen es jedoch kaum über eine Machbarkeitsstudie hinaus und tragen somit nicht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Dieser Vortrag zeigt eine Reihe von technischen und organisatorischen Herausforderungen, die im Maschinenbau häufig auftreten. Es werden Best Practices aus den Bereichen Konzeption, Entwurf und Ausarbeitung von smarten Maschinen und Anlagen vorgestellt und wie diese zu produktiven Anwendungen führen, die schlussendlich einen finanziellen Mehrwert schaffen.
Referent: Prof. Dr. Patrick Glauner | Geschäftsführender Gesellschafter | skyrocket.ai GmbH

Prof. Dr. Patrick Glauner ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Deggendorf. Er ist parallel dazu Geschäftsführender Gesellschafter der skyrocket.ai GmbH, einem KI-Beratungsunternehmen mit Sitz in Regensburg. Zuvor war er u.a. in leitenden Positionen bei der Krones AG, der Alexander Thamm GmbH und der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) tätig. Er promovierte an der Universität Luxemburg über die KI-basierte Erkennung von Elektrizitätsdiebstahl in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zuvor studierte er Informatik am Imperial College London und an der Hochschule Karlsruhe und hat zusätzlich einen Abschluss als Master of Business Administration erworben.

10:15 Uhr
Digitales Engineering - von der Idee bis zum laufenden Betrieb mehr
Die digitale Transformation lebt von der engen Verknüpfung verfügbarer Daten – und das bereits bei der Entwicklung von Maschinen und Anlagen. Welche Daten und Werkzeuge dafür zur Verfügung stehen und wie sie in existierende Prozesse integriert werden können, steht im Mittelpunkt dieses Vortrags.
Lenze verfolgt im Engineering eine ganzheitliche Perspektive. Mithilfe eines webbasierten Planungswerkzeuges können Maschinenlösungen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft werden. Basierend darauf vereinfachen vorgefertigte Software-Module die Realisierung und Inbetriebnahme von Maschinen-Funktionalität. Auch Konzepte zur Verwaltungsschale, Asset Management oder Condition Monitoring bis zur Anbindung in die Cloud werden anwendbar - und damit die Smart Factory zur Realität.
Referent: Olaf Götz | Lenze SE

Lenze SE

10:45 Uhr
Spotlight-Session der Aussteller
11:00 Uhr
Kommunikations - und Kaffeepause

Forum I Konstruktionsmethoden

11:30 Uhr

Forum I Konstruktionsmethoden

11:30 Uhr: Mit Zielpreisformeln zur richtigen Balance zwischen Kundennutzen, Preisen und Kosten mehr
Welche Produktvariante kostet am wenigsten und bietet gleichzeitig den größten Kundennutzen? Diese Frage können Konstrukteure mit der sogenannten NLPP-Methode beantworten, die präzise Prognoseformeln für Kosten und Verkaufspreise liefert. Werden die ermittelten Prognoseformeln durch den kompletten Product Lifecycle angewendet, erwächst eine neue Art der Transparenz: Alle Unternehmensbereiche treffen ihre Entscheidungen auf konsistenter Datenbasis.
Referent: Robert M. Münch | Saphirion AG

Robert M. Münch: CEO und Erfinder der NLPP Software. Neben dem Studium der Informatik an der TH Karlsruhe und Fernuniversität Hagen verfügt er über mehr als 15 Jahre Erfahrung als Management-Berater und Interims-Manager. Durch eine seiner früheren Tätigkeiten als CTO ist er weiterhin Erfinder von ca. 40 Patenten im Bereich „Prozessorarchitektur für Reconfigurable Computing”.

12:00 Uhr: Wissensbasiertes Konstruieren im Kontext des Digital Engineering mehr
Die Entwicklung unserer Gesellschaft hin zur Wissensgesellschaft sowie die digitale Transformation machen auch vor der Produktentwicklung nicht halt. Der Vortrag zeigt die Grundlagen wissensbasierter Produktentwicklung auf und verortet den Begriff im Kontext des Digital Engineering. Anhand von Beispielen wird die historische Entwicklung von Konstruktionsregeln und -katalogen hin zu intelligenten Assistenzsystemen aufgezeigt. Darüber hinaus wird ein Einblick gegeben, wie wissensbasiertes Konstruieren durch die Realisierung des Digital Twin sowie datengetriebene Methoden und Methoden der Künstlichen Intelligenz weiter verbessert wird.
Referent: Dr. Benjamin Schleich | Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Friedrich-Alexander-Univerität Erlangen-Nürnberg

Dr.-Ing. Benjamin Schleich ist Oberingenieur am Lehrstuhl für Konstruktionstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dort Abteilungsleiter für die Fachgruppen Toleranzmanagement und Digital Engineering.

12:30 Uhr: Neue Norm VDI 2221: Smarte Maschinen effizient konstruieren mehr
Die Richtlinie VDI 2221 ist im vergangenen November in einer komplett überarbeiteten und nunmehr zweiteiligen Fassung neu erschienen. Das Standardwerk für Konstrukteure und Produktentwickler behandelt die Grundlagen der methodischen
Entwicklung aller Arten von technischen Produkten und Produktsysteme. Blatt 1 definiert in einem Modell der Produktentwicklung zentrale Ziele, Aktivitäten und Arbeitsergebnisse. Blatt 2 gibt Hinweise, wie aus dem
allgemeinen Modell der Produktentwicklung ein individualisierter Entwicklungsprozess abgeleitet werden kann. Darüber hinaus soll das Blatt dazu anregen, das eigene Vorgehen inhaltlich und organisatorisch zu reflektieren und anzupassen.
Referent: Prof. Dr. Frank Mantwill | Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Forum II Intelligent Simulieren

11:30 Uhr

Forum II Intelligent Simulieren

11:30 Uhr: Die Zukunft der Simulation ist da mehr
Seit den ersten Tagen der Raumfahrt ist die mathematische Modellierung zu einem festen Bestandteil der Forschung und Entwicklung geworden. Mit Simulationsprogrammen können die unterschiedlichsten physikalischen und chemischen Phänomene in Prozesse oder Bauteilen simuliert werden. Allerdings war die Nutzung der Modellierung immer auf einen überschaubaren Personenkreis beschränkt. Um zu simulieren, musste man sowohl Experte der zu modellierenden Physik als auch der eingesetzten Modellierungssoftware sein.

Daran hat sich jetzt etwas Grundlegendes geändert.

In diesem Vortrag wird die Entwicklung der mathematischen Modellierung komplexer und multiphysikalischer Prozesse von ihren Anfängen bis zu ihrem heutigen Stand verfolgt und die Zukunft diskutiert, in der die mathematische Modellierung auf die nächste Ebene gebracht wird.

Referent: Dr. Maria Iuga-Römer | Comsol Multiphysics GmbH

Maria Iuga-Römer ist Applications Manager bei der Comsol Multiphysics GmbH, wo sie seit 2011 tätig ist. Sie studierte Physik an der West-Universität Timisoara und schloss 2007 ihre Promotion an der Universität Würzburg ab. Danach war sie am Fraunhofer Institut für Silicatforschung tätig, wo sie Simulationen von Mikrostruktureigenschaften mithilfe der FE-Methode für die Entwicklung und Optimierung keramischer Werkstoffe durchgeführt hat.

12:00 Uhr: Strukturanalysetool ermöglicht schnelle Entscheidungen mehr
In einer konventionellen Strukturanalyse sind Gemetrievorbereitung und Vernetzung die beiden zeitaufwendigsten, anspruchsvollsten und fehleranfälligsten Aufgaben. Mit Altair Simsolid ist es möglich, innerhalb weniger Minuten Strukturanalysen an voll ausgestatteten CAD-Baugruppen durchzuführen. Dabei sind Strukturberechnung, Modalanalyse, Frequency Response und thermische Berechnungen möglich. In wenigen Schritten kommen Konstrukteure und Entwickler so vom CAD-Modell zur Analyse – und das innerhalb einer grafischen Benutzerführung, in der sie mühelos Schraubenvorspannungen, Kontaktgruppen oder Schweißnähte definieren können.
Referent: Simon Zwingert | Senior Technical Consultant, Altair

Senior Technical Consultant, Altair

12:30 Uhr: Schritt für Schritt zur Konzeptionierung und Einführung digitaler Zwillinge mehr
Die technische Produktentwicklung wandelt sich immer weiter hin zu modellbasierten Ansätzen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich im Zuge dessen der Begriff "Digitaler Zwilling" rapide weiterentwickelt. Allerdings mangelt es sowohl an einer konsistenten Definition als auch an einem Ansatz, der die Einführung Digitaler Zwillinge umfassend unterstützt.
Im Rahmen einer industriellen Fallstudie mit einem Heizungsunternehmen wurde an der TU München ein generisches Vorgehensmodell für die Konzeption und Implementierung eines Digitalen Zwillings entwickelt. Das Modell besteht aus fünf Schritten - Projektinitiierung und Zieldefinition, Situationsanalyse, Zielkonzeption, Analyse der Implementierungspartner sowie der Implementierungsbegleitung. Daraus ergeben sich ein Zielkonzept sowie Anforderungen an die Implementierung. Um die Anwendbarkeit des Modells zu unterstützen, wurde eine Vorlage erstellt, die durch sämtliche Schritte führt.
Referent: Jakob Trauer | Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Lehrstuhl für Produktentwicklung und Leichtbau - Technische Universität München

Jakob Trauer studierte Maschinenwesen im Bachelor- sowie im Masterstudium an der TUM. Die Schwerpunkte seiner Ausbildung lagen zum einen im Bereich Antriebssystemtechnik und zum anderen im Bereich Produktentwicklung. Seine Masterarbeit befasste sich mit der Unterstützung des Managements von Entwicklungsprozessen durch die quantitative Analyse von Entwicklungsdaten. Die zugrundeliegende Forschung führte er an der DTU in Kopenhagen durch. Seit 2018 ist Jakob Trauer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Produktentwicklung und Leichtbau. Zurzeit arbeitet Herr Trauer an datengetriebener Produkt- und Prozessentwicklung, der Konzeptionierung Digitaler Zwillinge sowie der Einführung agiler Methoden in die mechatronischen Produktentwicklung.

13:00 Uhr
Kommunikations - und Mittagspause

Forum III Innovationsmethoden

14:00 Uhr

Forum III Innovationsmethoden

14:00 Uhr: Lego Serious Play
Referent: Jens Dröge | Steinbeis Intercultural Academy

Steinbeis Intercultural Academy

14:30 Uhr: Agile Methoden auch für die Hardware-Entwicklung mehr
In der Produktentwicklung und im Engineering sind Mitarbeiter unter anderem zunehmend mit einer undurchsichtigen, vielfältigen Methodenlandschaft konfrontiert. Als auch veränderliche Rahmenbedingungen erschweren eine stringente, strukturierte Vorgehensweise im PEP.
Vier grundlegende Säulen gilt es hierzu beleuchten:
1. Teampotentiale
2. Kultur
3. Kundenorientierung
4. Vorgehensmodelle
Mithilfe dieser vier Säulen können ganz konkrete Maßnahmen benannt und umgesetzt werden, die zu einer starken Innovationskultur mit agilen Methoden führen.
Speziell auch im Bereich der Vorgehensmodelle ist es wichtig, für Anwender und Mitarbeiter im Engineeringbereich, ein verständliches Entscheidungsraster kennenzulernen, um das richtige Werkzeug im jeweiligen Bereich einzusetzen und die passenden, konkreten Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Referent: Michael Ristau | Geschäftsführer | MR360

Herr Dipl.-Ing. (FH) Ristau hat über Stationen als Technischer Betriebsleiter in der Metallverarbeitung und als Entwicklungsingenieur im Automotive-Bereich eine profunde Expertise sammeln können. Heute ist er unter dem Label MR360 als freiberuflicher Trainer, Berater, Hochschul-Dozent und Fachbuchautor tätig. Die Kontakte zu Unternehmen, Hochschulen und die regelmäßigen Weiterbildungen sorgen stets für ein aktuelles Wissen. Da er in einigen einschlägigen Netzwerken und in Projekten in Industrieunternehmen zum Thema der Agilen Methoden und der Organisationentwicklung aktiv ist, sind seine Inhalte zeitgemäß und praxisrelevant. Als Certified ScrumMaster und Certified Project Manager liegt ihm besonders auch die zielführende Anwendung der verschiedenen Tools und das Berücksichtigen des jeweiligen Kontextes am Herzen.

15:00 Uhr: Methodische Kreativität – Geht das? (TRIZ – Theorie des erfinderischen Problemlösens) mehr
Im Vortrag werden die folgenden Topics behandelt:
- Was ist TRIZ und woher kommt es?
- Wie kann man TRIZ einsetzen?
- Wo kann man TRIZ einsetzen?
- Wer setzt TRIZ ein?

Referent: Dr.-Ing. Robert Adunka | TRIZ Consulting Group GmbH

Dr. Robert Adunka studierte Maschinenbau an der FAU Erlangen, promovierte im Bereich Konstruktionstechnik und war Lehrbeauftragter für Innovationsmethoden. Als Entwickler bei der Siemens AG spezialisierte er sich im Bereich der methodischen Produktentwicklung. 2014 wurde er der erste deutschsprachige TRIZ-Master und ist heute Vizepräsident der MATRIZ für Europa. Dr. Adunka ist Geschäftsführer der TRIZ Consulting Group GmbH, Mitautor von 124 erteilten Patenten und hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema TRIZ publiziert. Seine Erfahrungen aus über zehnjähriger intensiver Beschäftigung mit der Methode unterrichtet der akkreditierte TRIZ-Lehrer für die Level 1 bis 3 klar strukturiert, praxisorientiert und mit innovativen Lernkonzepten.

Forum IV Clever Konstruieren

14:00 Uhr

Forum IV Clever Konstruieren

14:00 Uhr: Produkte in Entwicklungsprojekten automatisiert optimieren mehr
Die CAE Innovative Engineering hat in der Vergangenheit entscheidend zur Digitalisierung verschiedener Unternehmen beigetragen. Sei es durch die Implementierung von Engineeringsoftware, Produktdatenmanagement-Systemen oder durch die Weiterbildung von Ingenieuren. Dabei stellten die CAE-Experten fest, dass Digitalisierung mehr ist als nur Hard- und Software: Smartes Engineering funktioniert erst dann, wenn digitale Tools auch optimal genutzt werden. Thema des
Vortrags ist, wie bisherige Denk- und Handlungsmuster in Innovationsworkshops, Design2Cost-Projekten und Engineering-Beratungsprojekten aufgebrochen und neue Innovationsmethoden in Unternehmen etabliert werden können. Mithilfe smarter Engineeringtools können Produkte in Entwicklungsprojekten automatisiert optimiert werden.
Referent: Benjamin Thiele | Senior Sales Manager | CAE Innovative Engineering GmbH

Baujahr 1982
Studium Maschinenbau
Heimatbasis im Kreis Recklinghausen
Seit 11 Jahren helfe ich meinen Kunden bei komplexen Engineering Projekten und Prozessen
Seit 2018 bei Der CAE als Senior Sales Manager

14:30 Uhr: Konstruktionswissen effizient nutzen und wiederverwenden mehr
Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, individuelle und personalisierte Produkte innerhalb kürzester Zeit herzustellen – und das zu einem fairen Preis. Dabei unterstützen Automationslösungen wie Driveworks, die in die CAD-Software Solidworks integriert ist. Unternehmen können damit mit simplen, eindeutigen Regeln und Entscheidungslogik ihr gesamtes Wissen zu Konstruktion, Fertigung und Kostenkalkulation erfassen und wiederverwenden sowie immer wieder neue Variationen ihrer Konstruktionen mit Angebotsdokumenten generieren. So wird nicht nur kostbare Zeit eingespart, es werden gleichzeitig mögliche Fehlerquellen eliminiert. Der Konstrukteur wird von Routineaufgaben befreit, weil
Einzelteile, Baugruppen und Zeichnungen regelbasiert erzeugt werden. Anhand eines Beispiels wird erläutert, wie vorhandene Produktkenntnisse beim Automatisieren und Konfigurieren in Driveworks eingerichtet werden.
Referent: Tobias Grebe | Leitung Konfigurationslösungen | COFFEE GmbH

Tobias Grebe ist seit 2009 bei der COFFEE GmbH und begleitet Unternehmen bei der Einführung komplexer CAD/PLM Projekte. Dabei ist das oberste Ziel die Effizienz-Steigerung der Kundenprozesse. Schnell war klar, dass dies ohne automatische Hilfsmittel nicht möglich sein wird. Mit Hilfe von DriveWorks wird dieses Ziel schnell und einfach erreicht. Tobias Grebe studierte Wirtschaftsinformatik und hat die ersten Jahre um Umfeld der ERP-Systeme verbracht.

15:00 Uhr: Mit KI schnell von der Freihandskizze zum topologieoptimierten Bauteil mehr
Je früher die Aspekte des Leichtbaus im Entwicklungsprozess von Bauteilen beachtet werden, desto einfacher und effizienter erfolgt die Gewichtsoptimierung in der Konstruktionsphase. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurde am Stuttgarter Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design ein neuer Ansatz für die einfache und frühzeitige Berücksichtigung von leichtbaugerechten Strukturen entwickelt. Basierend auf einer Freihandskizze optimiert eine künstliche Intelligenz Bauteile hinsichtlich ihrer Topologie. Dazu fotografiert der Konstrukteur seine zweidimensionale Freihandskizze und erhält in Echtzeit einen Optimierungsvorschlag. Auf Basis dieses Vorschlags kann iterativ auf einfache Weise ein leichtbaugerechter Grobentwurf mit optimierter Volumenverteilung entworfen werden. Durch den Verzicht auf eine exakte Modellierung von Kräften und Randbedingungen kann sich der Konstrukteur auf gestalterische Aspekte und deren Umsetzung konzentrieren.
Referent: Enno Garrelts | Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design, Universität Stuttgart

02/2017 - heute: Universität Stuttgart, Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design: Akademischer Mitarbeiter; Arbeitsgebiete: Methodische Produktentwicklung, Konstruktion für additive Fertigungsprozesse

08/2010 - 10/2016: Karlsruher Institut für Technologie; Masterstudiengang Maschinenbau; Schwerpunkte: Entwicklung innovativer Geräte; Produktionstechnik; Werkstoffwissenschaften

15:30 Uhr
„Systems Thinking“ im Kontext einer konfigurierten Produktentwicklung mehr
Die Transformation der Industrie, hin zur Entwicklung vernetzter und autonomer Produkte, sorgt für drastische Komplexitätssteigerungen im Produktentwicklungsprozess. Dies erfordert eine neue Denkweise, das „Systems Thinking“. Systems Engineering trifft dabei auf die klassischen Produktentwicklungsdisziplinen, Organisationen und Menschen mit dem Ziel, schon auf Konzeptebene Entscheidungen zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, Artefakte aus allen Entwicklungsdomänen (Mechanik, Elektrik, Elektronik, Software) als Einheit rückverfolgbar in der jeweiligen Ausprägung für beispielsweise Fahrzeug-Zertifizierung oder Homologation zu managen.
Als Kernelement des Systems Engineering bietet Dassault Systèmes seinen Kunden mit dem 3DEXPERIENCE Portfolio diese Rückverfolgbarkeit (Traceability) auch für hoch konfigurierbare Produkte.
Referent: Yannick Vogel | Dassault Systemes Deutschland GmbH
16:00 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung

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